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Diejenigen, die tagträumen, sind sich vieler Dinge bewusst, die denjenigen entgehen, die nur des nachst träumen.

Edgar Allen Poe

Ratgeber für MicroUnternehmen

Einige wenige Obligationsformen

Sonderformen von Obligationen
Im Folgenden beschreiben wir einige wenige Obligationsformen, welche besondere Rechte oder spezielle Nebenabreden inkludieren, aber gleichfalls an eine zusätzliche Bezugsgröße verbunden sein können.

Wandelschuldverschreibungen: „Aktien auf Abruf"
Die Wandelobligation ist ein verzinsliches Wertpapier,

welches typischerweise von Aktiengesellschaften begeben wird.

Wandelanleihen (ebenfalls Wandelanleihe, Wandelobligation oder convertible bond bezeichnet) sind Anleihen, die im Großen und Ganzen von Aktiengesellschaften emittiert werden. Dem Eigner einer Wandelanleihe wird das Recht konzediert, ebendiese während einer Wandlungsfrist und in einem festgesetzten Wandlungsverhältnis in Aktien des Ausgebers der Wandelschuldverschreibung zu wechseln.

Bei Wandelschuldverschreibungen sollen Sie in der Regel eine Sperrfrist berücksichtigen, in der ein Umtausch der Anleihen in Aktien keineswegs möglich ist. In den Bondbedingungen finden Sie bei Bedarf einen festen Zahlungsbetrag determiniert, den Sie bei einer Wandlung in Aktien zu begleichen haben; freilich ist obendrein die Vereinbarung eines flexibelen, von bestimmten Bezugsgrößen (wie Dividendenausschüttung) verbundenen Wandlungspreises in den Obligationsbedingungen möglich. Stabil bestimmt sind außerdem der letztmögliche Wandlungstag und der Wandlungsanteil.

Falls Sie von Ihrem Wandlungsrecht keine Nutzung vornehmen, bewahren Ihre Anleihen im Großen und Ganzen das Profil festverzinslicher Wertpapiere, welche am Abschluss der Zeitdauer zum Nennbetrag zurückgezahlt werden. Die Emissionsbedingungen mögen aber außerdem eine Pflichtumwandlung am Schluss der Laufzeit vorsehen (Pflichtwandelanleihe).

Bei erhöhten Kursen des Wandlungsobjektes, also bspw. der Aktie, bieten Wandelobligationen die Option, anhand der Wandlung einen höheren Wertanstieg zu erwirken, denn dieses bei „normalen" Schuldverschreibungen der Fall wäre. Diesem Vorzug des Wandlungsrechts steht gleichwohl eine Verzinsung der Wandelschuldverschreibung vis-à-vis, welche unter dem Marktzinsniveau liegt.

 

Der Dich ärgern kann, besiegt Dich.

Elizabeth Kenny

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