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Oscar Wilde

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Zinsevolution am Interbankenmarkt

Die Nennverzinsung eines Anleihe mit variabler Verzinsung wird zwar der Zinsevolution am Interbankenmarkt optimiert, entspricht aber vorwiegend nicht korrekt dem daselbst gezahlten Niveau: Der Begeber zahlt dem Investor einen Zins, der um einen festen Aufschlag bzw. Ausgabeabschlag (als Spread bezeichnet) über respektive unter den genannten Sätzen liegen kann. Die Ebene jenes Spreads, welcher in Basispunkten zur Kenntnis gebracht wird, richtet sich nach der Bonität des Emittentten und der Konstitution des Marktes.

Betreffend der Verzinsung hat die Disposition in Floating Rate Notes Gleichartigkeit mit einer Geldmarktinvestition, zumal der Zinsfuß wie bei Termin- bzw. Festgeld in gleichen Abständen neu bestimmt wird.

Sonderstrukturen der Floating Rate Notes

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind bei wandelbar verzinslichen Dispositionen sehr mannigfaltig. So kann wie die ausführbare Schwankungsbreite der Verzinsung restriktiv sein. Zu distinguieren sind hier zwei Basismodelle: Floating-Rate-Anleihen mit einer Mindestverzinsung („Floors") oder einer Höchstverzinsung („Caps").

Floor Floating Rate Notes sind veränderbar verzinsliche Anleihen mit einer Mindesteigenheit im Zuge die Verzinsung. Für den Kontext, dass der Referenzzinsfuß zuzüglich des Spreads selbige Magnitude unterschreitet, werden dem Finanzier Zinszahlungen in Höhe des Mindestsatzes gewährleistet.

Cap Floater sind flexibel verzinsliche Anleihen mit einer Höchstmarke für die Verzinsung. Die Verzinsung bleibt auf diesem vereinbarten Höchstsatz begrenzt, für den Fall, dass der Gesamtbetrag aus Referenzzinsfuß und Spread diese Größe übersteigt.

Neben diesen Basisformen werden ebenfalls so genannte Mini-Max-Floater (Collared Floater)
angeboten. Sie verbinden die beiden oben charakterisierten Typen: Die Schwankungsbreite ihrer Verzinsung im Verlauf ihrer Laufzeit ist auf einen anhand Mindest- und Höchstzinssätze gesteckten Skopus eingeschränkt.

Als weitere Sonderform gibt es flexibel verzinsliche Anleihen, bei denen die Schwankungen in der Verzinsung der Fortentwicklung am Geldmarkt zuwider  laufen.

Reverse Floater, gleichfalls Inverse oder Bull Zinsvariable Anleihen genannt, sind veränderbar verzinsliche Anleihen mittlerer oder längerer Dauer, deren Zinszahlung mittels der Abweichung zwischen einem festen Zinssatz und einem Indexzinsfuß erhoben wird. Die Verzinsungsvorbedingungen lauten wie „11 % minus EURIBOR". Für den Geldgeber bedeutet das: Sein Zinserlös steigt, für den Fall, dass der Empfehlungszinsfuß sinkt.

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