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...because marketing matters

Vergessen Sie die Zeiten Ihrer Not, aber vergessen Sie nie, was sie daraus gelernt haben.

Herbert Gasser

Ratgeber für MicroUnternehmen

Persönliche und berufliche Veränderungsprozesse - 2 - Empfehlungen

(fortgesetzt von hier ...)

Ich empfehle jedem, sich in Veränderungsprozessen (change processes) befindlichen, die zu führende Gespräche anhand der folgenden sieben Einzelthemen vorzubereiten:

  • Nehmen Sie sich die Zeit, sich um Ihre Beziehungen zu kümmern. Fragen und Antworten benötigen Zeit und Aufmerksamkeit. Vereinbaren Sie eine Zeit zu der ein konzentrietes aber entspanntes Gespräch stattfinden kann. Ihre Einstellung zum Gespräch sollte Ihren Willen widerspiegeln, der Beziehung den Stellenwert zuzuschreiben, der ihr gebührt und sie fördern zu wollen.
  • Bereiten Sie die Begleitumstände vor, beispielsweise bei einem gemütlichen Abendessen oder bei einem entspannten Spaziergang oder bei einer Sonnenuntergangsstimmung. Es sollte allen bewusst sein, dass es sich um ein besonderes Ereignis handelt.
  • Gehen Sie im Gespräch positiv vor und schaffen Sie eine Gesprächsgundlage aufbauend auf die Förderung gegenseitiger Zuneigung. Diese emotionale Basis kann bspw. durch die Besprechung der Dinge bereitet werden, die trennend auf die Beziehung wirken. Sprechen Sie über das, was Sie füreinander empfinden und gegenseitig bedeuten, und über die Wertschätzung, die Sie jeweils für die Beziehung hegen. Wenden Sie sich der Erklärung der Wichtigkeit zu, Wege zu finden, um sich gegenseitig im persönlichen Wachstum zu unterstützen und zwar innerhalb der Beziehung.
  • Man ist in Veränderungsprozessen generell verwundbar und empflindlich, weil Veränderung mit hoher emotionaler Belastung einhergeht. Man begegnet hohe Emotionalität vorteilhafterweise mit der Schaffung zusätzlicher Sicherheit. Eine gefühlsmaßíg sichere Gesprächsplatform erlaubt es, dass sich die Gesprächspartner kommunikativ nähern, ohne befürchten zu müssen, dass ihre Empfindsamkeit und Verletzlichkeit weitere Verstärkung erfährt. Vereinbarungen auf bestimmte gegenseitige Umgangsweisen, die vorteilhaft für die zielgerichtete Gesprächsentwicklung sind, sollten getroffen werden. Solche Vereinbarungen können auch für künftige Gespräche herangezogen werden. Beispiele:

    • Beschuldigungen vermeiden
    • Ausrichtung auf beidseitige Vorteile
    • Verständnis für die Ansichten des Gegenübers suchen
    • Stimmlagen und -stärke werden nicht erhöht
    • Behandlung des Gegenübers mit Respekt (schließlich liebt man sich ja )
    (weiter zu den Gesprächsergebnissen ...)

Cogito ergo sum.

Rene Descartes

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