Ratgeber für MicroUnternehmen

Einkünfte durch Business Networking vermehren - Minikurs

Die Leadsgenerierung wird häufig als aufwändige Arbeit angesehen, oder als Ergebnis teuerer Marketing Kampagnen. Aber das muss nicht so sein.

Es gibt Land auf Land ab eine Reihe von Networking Gruppen, Foren und Social Groups, abgesehen vom eigenen privaten Netzwerk, die helfen können, Leads zu generieren. Netzwerkern sagt man, die effektivste Art Leads zu generieren ist es, langfristige Geschäftsbeziehungen durch Mundpropaganda auf zu bauen.

Auf der anderen Seite stellt man fest, dass die Beteiligung an solchen Foren und Gruppen für die Generierung von Leads nichts, oder nur wenig bringt. Warum? Meistens liegt es daran, dass einige Grundprinzipien guter Netzwerkarbeit nicht beachtet werden.

Einstellung zu Business Networking

Die Leadsgenerierung durch die Beteiligung an Networking Events ist kein Automatismus. Gute Ergebnisse stellen sich erst ein, wenn Sie mit der richtigen Einstellung darangehen. Das heisst, Sie sollten:

  • proaktiv im Aufbau Ihres Netwerks sein, nicht reaktiv, in dem Sie warten bis jemand an Sie herantritt,

  • bewegen Sie sich außerhalb Ihrer Komfortzone,

  • seien Sie geduldig aber beständig,

  • wählen Sie Ihre Networkpartner sorgfältig aus,

  • machen Sie den ersten Schritt,

  • bemühen Sie sich im Vorhinein um den richtigen ersten Eindruck,

  • verwenden Sie eine interessante Einleitung,

  • üben Sie sich im Zuhören, statt im Sprechen,

  • legen Sie gewonnene Kontakte auf Wiedervorlage,

  • bedenken Sie, dass das 'Geben' dabei wichtiger ist als das 'Nehmen'.

Ein Online Minikurs

Ich habe eine Serie kurzer Artikel geschrieben, mit dem Sie Ihren Arbeitsansatz im 'Netzwerken' überprüfen können und Sie dabei unterstützen, ein guter Networker zu werden. Wenn Sie mögen, gehen wir gemeinsam daran, die Prinzipien der Leadsgenerierung aus zu loten.

Sie mögen sich an dieser Stelle fragen, ob Sie sich die Mühe machen sollten, die Artikel zu lesen. Ich helfe Ihnen bei der Entscheidung:

Das Lesen der Artikel benötigt lediglich 20 Minuten Ihrer Zeit, andererseits sind die Inhalte geeignet, eine Schlüsselqualifikation eines jeden Networkers zu etablieren, nämlich die Generierung von Leads. Es ist allgemein anerkannt, dass Business Networking einen maßgeblichen Anteil in einjeder Geschäftsentwicklung ist. Sie werden viele Stunden, Stunden Ihres Privatlebens, damit verbringen, sich an Marketing Events, geschäftliche Besprechungen, Verkaufsgespräche und dergleichen mehr zu beteiligen. Dies alles stellt eine sehr wertvolle Investition Ihrer Zeit und Ihres Geldes dar.

Damit sich solche Investitionen rentieren, sollten Sie dabei nützliche Kontakte knüpfen, ein Netzwerk aufbauen und erleben können, wie sie sich lohnen. Egal, wo Sie gehen und stehen, Sie befinden sich immer in einer Arena, in der Sie neue Geschäftsbeziehungen knüpfen und existierende ausbauen können. Wenn Ihr Ansatz dabei nicht methodisch und professionell ist, dann verschwenden Sie Zeit und Geld - und geraten dabei sogar möglicherweise ins 'Network-Abseits'.

Das soll nicht heissen, dass Sie bei jeder Gelegenheit verkaufen sollen. Business Networking sollte als Plattform zur Erzielung von Geschäftsgelegenheiten zu einem späteren Zeitpunkt dienen, und diese Serie von Artikeln zeigen Ihnen, wie das geht.

Hier geht's zum Online Minikurs, 10 Artikel, je ca. 2 Minuten

 


Wie sehr wollen Sie sie haben?

Kundenleads sind das Herzblut Ihres kleinen Unternehmens. Wie ist Ihre Einstellung dazu?

Wenn ein Berater bereits viele Kundenleads hat, wrum dann sich die Mühe mit Networking machen? Wenn ein stetiger Strom an Arbeit eintrifft, warum dann die gemütliche Umgebung des Büros verlassen? Kunden kommen ja sowieso, bei dem tollen Produkt, und das Geschäft wird laufen.

"Ich muss nicht auf die Jagd nach Kundenleads gehen. Ich bin als Eremit in meiner eigenen kleinen Höhle glücklich."

"Ich bin viel zu beschäftigt, als dass ich Zeit mit Networking Events verschwenden wollte."

"Solche Events nützen meinem Geschäft sowieso nicht."

Networking, wie auch Network Marketing, funktioniert nicht ansatzweise, wenn verkehrte Vorstellungen vorherrschen.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Wie ist Ihre Einstellung zu Kundenleads? Sind Sie:

Reaktiv, passiv ... und warten, bis Sie von Ihren Kunden gefunden werden? Oder ...

Proaktiv, mit dem Willen zu gestalten und Kunden zu gewinnen?

Wenn Sie proaktiv sind, dann lesen Sie den nächsten Artikel, die Nr.2, der nächste Schritt zur Generierung von Kundenleads:

 

10 Artikel, je ca. 2 Minuten


Sind Sie darin verstrickt?

Professionelle Verkäufer sind Technokraten und es ist deren Bannfluch, zu verkaufen, Verkauf zu fördern und zu vermarkten.

"Hinaus gehen und Kundenleads akquirieren? Ich doch nicht, ich bin Profi!"

"Ich bin ein hochqualifizierter Spezialist und wenn man das weiß, kommen die Kundenleads von selbst."

"Unsere Marketing Abteilung besorgt die Kundenleads."

Das sind nur drei von vielen Sätzen, die den Verkaufsprofis von den Lippen tropfen.

In meinen Präsentationen, Workshops und Trainings gehe ich in Tiefe auf solche Aussagen ein, und komme unter anderem zur Schlussfolgerung, dass sie teilweise in mangelndem Selbstbewusstsein fussen.

Wo, bitte, findet sich der wirklich qualifizierte Berater, der sich in einer neuen Firma wohl fühlt und der die Grundprinzipien eines wahren Verkaufsprofis versteht?

Networking, und Network Marketing, funktioniert nicht, wenn Berater sich nicht aus ihrer Komfortzone hinaus bewegen wollen.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Sind Sie ...

... nicht willens, Ihre Komfortzone zu verlassen, um Ihr Geschäft fort zu entwickeln?

... bereit sich selbst weiter zu entwickeln und gleichzeitig Kundenleads zu generieren?

Wenn Sie willens sind, Ihre Komfortzone zu verlassen, dann lesen Sie den nächsten Artikel, Nr.3 über das Aufbauen von B2B (business-to-business) Beziehungen:

 

10 Artikel, je ca. 2 Minuten


Wie baut man starke, dauerhafte Geschäftsbeziehungen auf?

Geschäftsbeziehungen beginnen nicht mit:

"Guten Tag! Es freut mich, Sie kennen zu lernen. Wollen wir Geschäfte miteinander machen?"

Zu viele Berater scheinen nicht zu verstehen, dass der Aufbau dauerhafter, stabiler und angenehmer B2B Beziehungen Arbeit und Hingabe benötigt. Eine Beziehung muss zwischen zwei Individuen gebaut werden, und zwar basierend auf gegenseitigem(r):

  • Vertrauen

  • Respekt

  • Zuneigung

Mit solcherlei Grundzutaten einer Beziehung wird eine geschäftliche Verbindung von Dauer und beidseitig erfüllend sein.

Der Aufbau einer B2B Beziehung ist also eine lang andauernde Übung. Dabei werden für gewöhnlich 7 Phasen durchlaufen:

  • von Unbekanntem zu Bekanntem

  • von Bekanntem zu Neugierde

  • von Neugierde zu Interesse

  • von Interesse zu Bedürfnis

  • von Bedürfnis zu Erwerb

  • von Erwerb zu Bedürfnisbefriedigung

  • von Bedürfnisbefriedigung zur Geburt eines neuen Fans

Networking ist nicht von Dauer, wenn Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen fehlen.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Sind Sie:

... geneigt, Ihre Interaktion mit Menschen kurz zu halten, damit Sie möglichst schnell wieder im Büro sein können?

... gewillt, Zeit in den Aufbau dauerhafter Geschäftsbeziehungen zu investieren?

Wenn Sie gewillt sind, B2B Beziehungen (Geschäftsbeziehungen) aufzubauen, dann lesen Sie den nächsten Artikel, Nr.4, über: Wie finde ich Geschäftsgelegenheiten?

 

10 Artikel, je ca. 2 Minuten


Wie finde ich sie?

Wo findet man Geschäftsgelegenheiten?

Die Antwort, - kurz, knapp und knackig - ist: überall! Wenn es einem Berater wirklich an neuen Kontakten, die zu einer neuen Geschäftsbeziehung führen, mangelt, muss er/sie ständig auf der Hut sein und zuhören, um nicht nur die offensichtlichen, sondern auch die nicht so offensichtlichen Gelegenheiten zu erkennen.

Es ist Ihre Wahl nicht, wann Sie eine Geschäftsgelegenheit begegnen. Die Geschäftsgelegenheit ergibt sich aus ihrer eigenen Wahl, also müssen Sie jederzeit mit geschärfter Wahrnehmung wach sein, um sie zu erkennen.

Ein Berater sollte sich als eine Stereo-Anlage betrachten, die auf 'Stand-By' geschaltet ist - jederzeit auf Betriebstemperatur und in Bereitschaft! Seien Sie ständig aufnahmebereit!

Sie finden sie wo Sie stehen und gehen - auf dem Schiff, im Flugzeug, im Zug, auf Hochzeitsfeiern und Partys. Sie müssen lediglich höflich sein, sich an Gesprächen beteiligen, Fragen stellen und zuhören. Letzteres ist das Wichtigste.

Networking funktioniert nur unzulänglich, wenn man abschaltet oder mit unscharfer Wahrnehmung unterwegs ist.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Wann und wie suchen Sie nach Geschäftsgelegenheiten?

Bei Verkaufsbesprechungen oder Geschäftsmeetings?

Überall?

Sollte Ihre Bereitschaft nach Geschäftsgelegenheiten zu suchen sich auf Geschäftsbesprechungen erstrecken, dann sollten Sie weiters keine Zeit mit dem Weiterlesen verwenden. Sind Sie jedoch willens, Freundschaften und Netzwerke aufzubauen, und zwar in jedweder Umgebung, dann lesen Sie den nächsten Artikel, Nr.5, über: Zeit fürs Networken finden.

10 Artikel, je ca. 2 Minuten


Business Networking und Ihre Zeit

Schwierige Kunden können üben einen verschwenderischen Einfluss auf Ihre wertvolle Zeit. Beispiel: Ich habe jemanden zu einem Networking Event eingeladen und erhalte verspätet die Antwort: "Tut mir Leid, aber ich schaffe es wegen anderer Arbeitsverpflichtungen nicht."

Berater müssen begreifen, dass Networking echte Arbeit ist und genauso wichtig, so wichtig wie der Abschluss eines Vertrages. Bis sie das tun, wird Networking als Zeitverschwendung gesehen werden. Wenn ein Berater innehält, um den Kundenwert schwieriger Kunden festzustellen, fängt er an, sich Gedanken um die Profitabilität solcher Kunden zu machen. Er setzt so an:

"Wenn ich die Kunden loswerde, die ...

  • spät zahlen

  • nie Weiterempfehlungen hereingeben

  • ich nicht wirklich mag

  • ständige Nörgler sind

... dann hätte ich mehr Zeit fürs Networking, um neue Kunden zu gewinnen, die obendrein einen höheren gegenseitigen Nutzen bringen.

In den Anfangsjahren von Lead Generator habe ich einen meiner größten aber gleichzeitig schwierigsten Kunden, der die oben genannten Kriterien erfüllte, den Laufpaß gegeben. Im darauf folgenden Jahr habe ich die Kundenbasis um das 150-fache erhöht, d.h. den einen 'Großkunden/Nörgler' mit 150 anderen Kunden ersetzt. Ich hatte dabei lediglich die an den 'Großkunden/Nörgler' gebundenen Unternehmensresourcen für die Gewinnung neuer Kunden freigegeben. Networking funktioniert schlecht, wenn professionelles Arbeiten durch problematische Kunden erschwert wird und man keine Zeit hat, Menschen zu finden, die einen besser behandeln.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Wenn Sie problematische Kunden haben, die einen Großteil Ihrer Ressourcen gegen relativ wenig Nutzen kosten ...

... hängen Sie an solchen Kunden?

... erkennen Sie den Wert Ihres eigenen Ressourceneinsatzes, geben dem Kunden den Laufpaß und beginnen mit dem weiteren Aufbau neuer Kunden?

Wenn Sie bereit sind, in Ihrem Tagesablauf Zeit und Platz für die Entwicklung von Beziehungen zu Geschäftpartnern zu schaffen, die Sie mit Respekt behandeln, dann zeige ich Ihnen im Folgenden, wie Sie sie kontaktieren können, Nr.6: Neue Kontakte knüpfen.

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Neue Kontakte knüpfen

Neue Kontakte zu knüpfen ist nicht einfach, aber dennoch lebenswichtig für Ihre Unternehmung. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Geschäfte mit Menschen, die wir nicht kennen, machen, ist sehr gering. Grundsätzlich sind weder Sie noch Ihr Produkt sichtbar!

Im Geschäft finden sich einzig zwei Gruppen:

  • diejenigen, mit denen wir bereits im Geschäft sind, und

  • diejenigen, mit denen wir gerne ins Geschäft kommen wollen.

Neue Kontakte knüpfen kann auf zweierlei Weise bewerkstelligt werden - eine einfache und eine zweite, schwierigere.

Die einfachere Weise und weitaus effektivste Form im Networking ist es, dass die Leute aus der ersten Gruppe (bereits Geschäftspartner) uns den Leuten aus der zweiten Gruppe (unsere potentiellen Geschäftspartner) vorstellen. Wenn Sie gute Kunden haben, ist dies der beste Weg und gleichzeitig der, der oft praktiziert wird.

Wenn Ihnen das nicht allzu häufig passiert, dann gibt es einen weiteren Weg. Er ist zugegeben schwieriger und unbequemer, aber er muss dennoch beschritten werden. Sie müssen proaktiv sein und den ersten Schritt tun:

"Guten Tag, darf ich mich hinzugesellen? Ich heisse, Peter, und wer sind Sie?"

"Ich heisse, Helga."

"Hallo, Helga, es freut mich, Sie kennen zu lernen - wie haben Sie den Weg hierher gefunden?"

Jemanden anzusprechen, der/die nervös etwas abseits steht ist dabei ein Garant dafür, dass Ihnen die Person sofort Anfangssympathie beimißt. Networking funktioniert so gut wie gar nicht, wenn jeder wartet und erwartet, dass ein Anderer den ersten Schritt macht.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Wenn Sie bei einer Networking Veranstaltung sind:

Warten Sie, bis Sie angesprochen werden?

Erkennen Sie, dass auch andere Menschen darauf warten, angesprochen zu werden? Ergreifen Sie die Initiative und stellen sich selbst vor?

Wenn Letzteres eher Ihr Ansatz ist, dann gilt es, einen guten ersten Eindruck zu machen.

Weiter mit Artikel Nr.7:

 

Anmerkung: Ich habe Ihnen hier eine dritte Möglichkeit verschwiegen, nämlich den Kauf von Interessenten, sogenannten Leads. Aber davon ist hier außerhalb des Online Minkurses ausgiebig die Rede.

 

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Eine wichtige Geschäftsmitteilung machen

Von vielen Personalleitern weiss man, dass sie sich im Interview mit einem Aspiranten innerhalb der ersten 60 Sekunden entscheiden, ob der Aspirant der Richtige ist. Das ist an sich ziemlich lang, denn die Wahrnehmungspsychologie lehrt uns, dass der erste Eindruck, ob positiv oder negativ, bereits in den erst 3 - 4 Sekunden entsteht.

Die ersten Momente sind also kritisch. Hier einen guten Eindruck zu machen so, dass Ihr Gegenüber Sie nicht psychsisch (oder psychisch) verlässt, ist das Ziel.

Wie lange, glauben Sie, dauert es, bis Sie seinen/ihren Namen vergessen haben? 14 Minuten? 4 Minuten? Weniger als 1 Minute?

Die Antwort, wiederum aus Sicht der Wahrnehmungspsychologie, ist: weniger als 2 Sekunden. Einige Gründe dafür sind, dass die meisten Menschen:

  • den Namen ihres Gegenübers entweder nicht hören, ihn ohne Nachfrage misverstehen oder ihn nicht dauerhaft im Gedächtnis speichern.

Beim Nichtverstehen ohne Rückfrage spielt die natürliche menschliche Scham eine Rolle, obwohl andererseits jeder gerne seinen Namen hört, und es gleichzeitg ein wichtiger Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen ist.

Networking funktioniert kaum, wenn die Kommunikation bereits beim ersten Eindruck hapert.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Wenn Sie bei einer Networking Veranstaltung sind:

Sind Sie wenig selbstbewußt und eher zurückhaltend?

Versuchen Sie eine guten Eindruck zu machen, indem Sie Ihrem Gegenüber zuhören?

Sobald Sie einen guten ersten Eindruck gemacht haben, sollten Sie daran gehen, Interesse zu erheischen und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Wie man fesselnde Gespräche führt, sage ich Ihnen im nächsten Artikel, Nr.8:

 

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Gespräche - einfach und schlagkräftig

In Gesprächen spielen Marketing Botschaften eine große Rolle, insbesondere zu Anfang.

"Sagen Sie mal, Peter, was machen Sie denn beruflich?"

"Ich bin für die Kundenbetreuung in der Sparte Mobile Telefonie zuständig."

"Ah, sehr interessant", antwortet der Zuhörer.

Nun, wo widerspiegelt sich beim Zuhörer das 'Zuhören' in dem Gespräch? Nirgends! Ohne schlagkräftige Marketing Botschaften werden sich nur schwerlich Kundenleads generieren lassen. Allerdings antworten die meisten Menschen auf die Frage, was sie tun, mit: dem Status ihrer beruflichen Tätigkeit.

Das ist nur allzu menschlich. Gründe dafür liegen in unserer sozialen Konditionierung, Stolz oder einem Gefühl der Überlegenheit.

Für unseren Zuhörer wirkt es womöglich wie ein Gesprächskiller und der Angesprochene wird sich nachgerade sein Bild von unserem Zuhöerer machen. Die menschliche Wahrnehmung bedingt ja unsere Sicht der Realität!

Wir kaufen keine Produkte, vielmehr erwerben wir Nutzen und Lösungen für Probleme. So gut wie niemand kauft ein Auto aufgrund eines ingenieur-wissenschaftliches Studiums der Detailbeschreibung. Hier, ein Beispiel einer Einleitung:

"Ich unterstütze kleine und mittelständische Unternehmen darin, ihren Umsatz zu erhöhen, indem ich ihnen zeige, wie sie effektiv mit Networking arbeiten und Vertrauen aufbauen können."

Bei Ihrer Botschaft könnten Sie darauf achten, dass bei Ihrem Gegenüber Interesse erzeugt wird und er mehr hören möchte. Beispielsweise mit:

"Ich helfe meinen Kunden bei XYZ."

Zu anfang wird es nicht einfach sein, aber mit der Übung werden Sie Ihre Gesprächsfähigkeit steigern können. Networking funktioniert äußerst mäßig, wenn die allgemeine Wahrnehmung von dessen Vertreter von einer komplexen, lustlosen oder kargen Einleitung zeugt.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Wenn Sie nach Ihrer Tätigkeit gefragt werden ...

Sagen Sie dann, welchen Status oder Titel Sie haben?

Erklären Sie, welchen Dienst Sie an Ihren Kunden verrichten?

Sollten Sie in der Lage sein, diese Fragen mit dem Nutzen zu beantworten, den Sie Ihren Kunden darbieten, dann hätten Sie schon ein solides Fundament für die Generierung von Kundenleads gelegt. Aber, an der Stelle im Gespräch geht es nicht um das Verkaufen. Zuvor kommt der nächste Schritt: höflich-freundliches Small Talk. Siehe dazu Artikel Nr.9:

 

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Small Talk spielt eine wichtige Rolle

 

An dieser Stelle im Gespräch haben Sie erfolgreich Kontakt aufgenommen und die entsprechenden Geschprächsphasen durchlaufen. Und nun? Ist jetzt die Zeit zum Verkaufen?

Nein! Jetzt ist die Zeit für Small Talk.

Geübte Networker (und jeder professioneller Verkaufsberater) weiß, wie wichtig Small Talk ist. Gute Geschäfte erzielt man während die Geschäftsbeziehung fortentwickelt wird. Wie sollten Sie sonst erfahren, welche Nutzen oder Bedürfnisse Ihr gegenüber hat, wenn die Gesprächsbeteiligten nicht miteinander sprechen?

Themen im Small Talk sind vielfältig: Arbeitsstelle, Familie, aktuelle Nachrichten, Reisen - ja, selbst das Wetter.

"Wie fingen Sie denn an?"

"Was würden Sie zu XYZ empfehlen?"

"Was haben Sie bei XYZ vor?"

Dies sind mächtige Gesprächsöffner, die Information herauslocken und Ihrem Gesprächspartner zeigen, dass Sie interessiert sind.

Zuhören steht hier zuoberst. Leiten Sie Ihren Gesprächspartner dahin, von sich zu erzählen. Geben Sie kommunikatives Feedback, damit er/sie erkennt, dass Sie auch zuhören - also: aktiv zuhören.

Verkaufen an dieser Stelle ist TABU!

Networking und Verkaufen sind wie Feuer und Wasser - sie vertragen sich gar nicht gut. Es ist viel wichtiger 'interessiert' als 'interessant' zu sein. Das Gespräch ist Ihre Basis, eine Geschäftsbeziehung aufzubauen. Networking funktioniert mäßig, wenn zu viel geredet und wenig zugehört wird.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Wenn Sie im Gespräch sind ...

Ist Ihr Gesprächsanteil dem Sprechen gewidmet?

Ist Ihr Gesprächsanteil dem Zuhören gewidmet?

Selbst wenn Ihr Anteil am Gespräch zumeist dem Zuhören gewidmet ist, müssen Sie beizeiten anfangen, Nutzen aus dem Gespräch zu ziehen. Weiter zu Art.10:

 

10 Artikel, je ca. 2 Minuten


Gesprächsnutzen ernten

 

Ihre Gesrpäche sollten sich bei Marketing Veranstaltungen oder anderen Treffen sich nicht auf einen einzigen Gesprächspartner beschränken. Es ist wichtig, systematisch den Raum auszuloten und mehrere Kontakte zu knüpfen - gehen Sie dabei wirtschaftlich mit Ihrer Zeit um.

Ihr systematischer Ansatz für Gespräche sollte nicht nur die Anzahl der Gesprächskontakte beinhalten sondern auch zu Ergebnissen führen, die sich weiter verarbeiten lassen.

"Peter, ich danke Ihnen für das Gespräch. Kann ich Sie nächste Woche, sagen wir Dienstag oder Mitwoch anrufen, um mehr über Ihr Geschäft zu erfahren?"

Lassen Sie sich eine Visitenkarte aushändigen. Lesen Sie sie und kommentieren Sie sie. Die Chancen stehen gut, dass er sich für einen der vorgeschlagenen Tage für Ihren Anruf entscheidet.

Schreiben Sie in seinem Beisein den Anruftermin auf die Rückseite seiner Visitenkarte. Selbstredend dürfen Sie den Anruftermin dann nicht versäumen.

Ihre Wiedervorlage muss diesen wichtigen Termin beinhalten. Networking funktioniert mäßig, wenn Berater keine geeignete Wiedervorlage verwenden. Networking funktioniert gut, wenn der Ansatz vorliegt: "Wie kann ich Ihnen helfen?", nicht. "Was ist für mich drin?"

"Wem darf ich Sie empfehlen, oder vorstellen?" und "Anhand welcher Informationen kann ich wissen, dass ich Ihnen jemandem vorstellen soll?". ...zwei Grundfragen, die zeigen, dass Sie die Grundregeln kennen.

Wie fühlen Sie sich denn, wenn Sie zu Weihnachten etwas geschenkt bekommen, ohne dass Sie selbst für den Schenkenden eine Zuwendung haben?

Das Gleiche lässt sich auf Empfehlungen und Vorstellungen anwenden. Wenn Sie Empfehlungen geben, dann bestellen Sie Ihren Acker für späteres Ernten. Wenn Sie an der Reihe sind zu fragen: "Wen kennst Du?", dann stehen die Chancen gut, dass Sie eine positive Antwort bekommen.

Fazit: Geben Sie, ohne sich zu erinnern und nehmen Sie, ohne zu vergessen.

So funktioniert Networking.

 

Überdenken Sie Ihren Ansatz:

Suchen Sie nach dem Nutzen, den Sie bekommen?

Suchen Sie nach dem Nutzen, den Sie spenden können?

Wenn Sie Ihre Schlüsselqualifikationen (soft skills) weiter entwickeln wollen, wenden Sie sich an Lead Generator, telefonisch oder per email - wie es Ihnen beliebt!

Mat21

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