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...because marketing matters

Die beste bewusstseins-ändernde Droge ist die Wahrheit.

Lily Tomlin

 

Ratgeber für MicroUnternehmen

Leitfragen Kultur

Im vorliegenden Fachartikel finden Sie eine Skizzierung der Prozedur für die Studie von Kulturen:

1. Als erstes sind Generalisierungen vorzunehmen. Leitfragen:
sind die angeblichen Überlappungen gleichartiger Verhaltenn in zwei ungleichartigen Kulturen erkannt worden?

Sind hinreichend Aussagen zur Handlungsweise und deren Veranlassungn gesammelt worden?

Sind analoge Hypothesen zur Erklärung des Verhaltens, beschrieben mit den Fallunterscheidungen der eigenen Kultur, entwickelt worden?

Auswahl der Theorie, die am geeignetsten erscheint?

Ist die Generalisierung überprüft worden und

Ist die förderlich für die Anpassung an zeitnahe Erfahrungen?

2. die Unterlagen zur Verständlichmachung zusammenpassenden Benehmens kann mithilfe der Beantwortung folgender Fragen vorgenommen werden (W-Fragen):

wer sind die Involvierten?

Was passiert üblicherweise?

Wie tragen die Beteiligten zum Handeln bei?

Wie tritt das Verhalten alltäglich auf?

In welchen Situationen tritt das Verhalten in der Regel auf?

Wann zeigt sich dieses Verhalten?

3. unter Beachtung einhergehender Probleme, Quellen zur Konglomeration, Nachforschung und Auswertung von Daten:

Teilnehmerer der untersuchten Kultur

Nichtmitglieder der untersuchten Kultur

Medien

wissenschaftliche Veröffentlichungen

Behördenberichte und-Sammlungen

4. Folgendes ist bei der Erhebung von Mitgliedern der untersuchten Kultur zu beobachten:

Keinesfalls nach Werten fragen, stattdessen nach Benehmen und Erfahrungen

beängstigend wirkende Fragen verhüten

Nicht nach dem "wie kommt es, dass..." fragen

ein beispielsweise gegebener Vorgesetztenstatus ist nicht auszunutzen

Betrachtung des Vorhandenseins von normativen Anstandsregelen

5. Beurteilung der erwählten Theorie zusammen mit den Befragten:

Befragte aus der untersuchten Kultur sollten offen deren Verhalten und die zu Grunde liegenden Werte offen durchsprechen können.

Ein Diskussionsbeobachter sollte nach Ungleichartigkeiten in den Idealvorstellungen der Diskussionsteilnehmer recherchieren und möglichst die analogen Werte diagnostizieren.
Fürchte nicht diejenigen, die streiten sondern diejenigen, die ausweichen.
Marie von Ebner-Eschenbach