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...because marketing matters

Das ultimative Maß des Menschen ist nicht sein Standort in Zeiten des Bequemen und Angenehmen, sondern sein Standort zu Zeiten der Herausforderung und Kontroverse.

Dr. Martin Luther King, Jr.

Ratgeber für MicroUnternehmen

Die Performanz eines Entscheiders

Die Performanz eines Entscheiders steht alltäglich unter der besonderen kritischen Beobachtung aller (Arbeitnehmer, Kollegen und Vorgesetzte). Je nachdem wie stark hoch Eigenansporn des Managers ist, wird sie gleichfalls ihren eigenen Einsatz ansehen.

Ohne auf die Inhalte des Abschnittes "Aufgabendelegation" zu sehr vorgreifen zu wollen, wird nun eine kurze Gesamtschau über eine Auffälligkeit aufmerksam gemacht hinsichtlich eines typischerweise vorkommenden Führungsverhaltens. Dieses Leitungsverhalten wird bestimmt durch verschiedenartige Einstellungen, die der Manager hat, und die das Führungsverhalten mehr oder minder stark manipulieren können.

Dieses Führungsverhalten ist beeinflusst von isoliert getroffenen Entscheidungen, der Erfüllung möglichst vieler Tätigkeiten selbst und nicht ausreichender Delegation von Aufgaben. Mehrere Mentalitäten führen zu diesem Gebaren:

Die Führungskraft scheut vor der Kompetenz, für die Versehen seiner Mitarbeiter einstehen zu müssen. Beschäftigten, denen er Aufgaben deputiert wird aufgetragen, Stille gegenüber externen Stellen zu wahren.

Der Manager meint von sich, für die Firma unabkömmlich zu sein, und dieses ebenfalls veranschaulichen zu müssen, er/sie habe die größere Übung und die größere Fachkompetenz. Damit degradiert er im Prinzip seine Mitarbeiter, er disqualifiziert sie und traut ihnen keineswegs die kenntnisreiche und sachgerechte Erfüllung der Aufgaben zu.

Eine weitere Folge aus solchen Einstellungen ist es, das der Manager die Aufgaben seiner Verantwortlichkeit gewaltig strukturiert und seine Kontrollanliegen übertreibt. Eine sach- und aufgabenqualifizierte Ermächtigung von Aufgaben an seine Angestellten kann schaden, oder als Bumerang wiederkehren. Das heißt, Aufgaben könnten von seinen Arbeitnehmern an ihn zurück gegeben werden, vor allem dann, wenn seine Mitwirkenden sein Verhalten bestimmen, denn er würde sich geschmeichelt fühlen, sähe er doch seine Unabkömmlichkeit mit der Rückermächtigung bestätigt.

Jedesmal, wenn Du alle Antworten gelernt hast, wechseln sie alle Fragen.

Oliver Otis Howard
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