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Carin Hartness

Ratgeber für MicroUnternehmen

Das Schulkindalter: zerebrale Reifungsabläufe

Als Schulkindalter deklariert man den Lebensabschnitt inmitten Schuleintritt und Aktivierung der somatischen Reife (Vorpubertät). Man deklariertdiese Zeit 'Schulkindalter', da die Schule nachgerade einen zentralen Einfluß auf die Realisierung des Kindes hat. Die Familie ist wohl weiters von großer Maßgeblichkeit, übrige ausschlaggebende Reifung erfüllt sich jedoch im sozialen Bereich der Schule (zweitrangiger Einordnungsprozess). Der Pädagoge und die Gruppierung

der Gleichaltrigen sind derbei von gewichtiger Bedeutsamkeit.

Das Schulkindalter ist beschrieben durch die prompte Minderung der für das Kleinkind augenfälligen ichbezogenen grundsätzlichen Geisteshaltung und magischen Weltdeutung (leichtgläubiger Realismus) und dem Konstituieren einer verstärkt sachlichen, realitätsbezogenen und kritischen Geisteshaltung zur Umwelt (kritischer Realismus). Selbige neue Grundhaltung zeigt sich in allen Erlebensarealen des Handelns. Hinsichtlich der physischen Weiterentwicklung ist das Schulkindalter eine Spanne der Festigung. Die Gewichtszunahme überrundet das Längenwachstum, die Körperkraft steigt.

Von besonderer Bedeutsamkeit ist die Gehirnfortentwicklung, namentlich die bis in die Jugendjahre andauernde Ausbildung von Zellverkettungen und die erstmalig zum Auftakt des Schulkindalters observabelen Alpha-Wellen, die zerebrale Reifungsabläufe erkennen lassen. Erst auf der Grundlage der Weiterentwicklungsvorgänge im Hirn sind diskursiv-abstraktes Denken und Tragfähigkeit im Arbeitshandeln machbar.

Die psychomotorische Fortentwicklung bewirkt hauptsächlich eine größere Entgegnungsgeschwindigkeit und bessere Bewegungsabstimmung. Zu Anfang des Schulalters ist der Bewegungsbedarf immens stark, es kann von jüngeren Schulkindern oft nicht gelenkt werden. Die Bewegungslust, obwaltet in den ersten Schuljahren. Auf der Stufe des kritischen Realitätssinn erhält der Leistungsstandpunkt als nächstes eine immerzu größere Bedeutsamkeit; Wettkampf und sportliche Leistungsabgabe werden immer wichtiger. Ferner in der Gruppe bekommt die Körperbeherrschung eine ausschlaggebende Rolle für den Status des einzelnen. Mit zunehmendem Alter nimmt das spontane Bewegungsdrang allmählich ab, in Anlehnung kann es nun ferner leichter in den Griff bekommen werden.

Ich muss meinen jetzt eingeschlagenen Weg fortsetzen. Täte ich nichts, studierte ich nichts, hielte ich mit der Suche inne, dann wehe mir, ich wäre verloren. So sehe ich es - immer weiter machen, komme, was da wolle.

Vincent van Gogh

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